GameStar hat ausgerechnet, wie viele Kingdom-Come-Deliverance-II-Erfolge sich im echten Leben nachstellen lassen
GameStar-Autorin Stephanie Schlottag hat durchgerechnet, wie viele Erfolge von Kingdom Come: Deliverance II sich theoretisch auch ohne das Spiel abhaken lassen. Mit den drei Addons sind es 83. Die Platin-Trophäe und alles, was an die Story und konkrete Personen gebunden ist, hat sie gestrichen: Ohne Zeitmaschine lässt sich das nicht nachstellen. Übrig blieben 41 Erfolge — einfache, aufwendige und rein theoretische.
Zu den einfachen zählte sie eine Fahrt nach Kutná Hora („Neue Horizonte“), mehrfaches Streicheln einer Katze („Felliger Fehltritt“), den eigenen Tod („Das Ende“ — den sollte man laut Schlottag nicht verpassen), das Vorlesen des eigenen Gedichts für eine ältere Frau („Poesie im Blut“) und stark getragene Wäsche, die in einer Taverne aufgehängt wird („Unter der braunschweigischen Flagge“).
Aufwendig, aber noch im Rahmen des Gesetzes: ein Schwert nach Jahren am Schmiedefeuer schmieden („Umgeschmiedet“), ohne Fleisch leben („Fasten“), ein kompliziertes Schloss knacken lernen („Flinke Finger“). In den dritten Korb packt sie Dinge, von denen sie ausdrücklich abrät: ein Armbrustschuss in den Kopf aus 30 Metern Entfernung, ein Felsbrocken auf eine Person, ein Finisher-Combo und „Ostrakonophobie“ — sich von einem Flusskrebs zu Tode kneifen lassen. Die Scheren richten auf der Haut kaum etwas an, und die Flusskrebse selbst sind in der Wildnis ohnehin fast verschwunden.
Unterm Strich lassen sich 32 der 83 Erfolge erreichen, ohne gegen das Gesetz zu verstoßen. Schlottag selbst zählte bei sich sieben, darunter das symbolische Ausgeben von zehntausend Groschen wie Euro und die gestreichelte Katze. Das Ganze ist eine Rechenübung auf dem Papier, keine Anleitung. Die Aufschlüsselung steht bei GameStar.

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