Zweite RTX 5060 Ti als Beschleuniger für DLSS 5 eingesetzt
Ein Enthusiast hat die Berechnung von DLSS 5 Neural Rendering mithilfe der ReShade-Erweiterung MGPU Bridge auf eine zweite Grafikkarte ausgelagert. Die erste Karte rendert das Bild, die zweite übernimmt das neuronale Netz und gibt das Ergebnis an einen eigenen Monitor aus.
Der Testaufbau: zwei GeForce RTX 5060 Ti mit je 16 GB. In The Blood of Dawnwalker ließ das Einschalten von Neural Rendering auf der Hauptkarte bei 1080p und DLAA die Bildrate von etwa 67–70 auf 44 Bilder einbrechen. Nach der Auslagerung auf die zweite Karte kehrte der Zähler zu 67–70 zurück. Im Quality-Modus stieg der Wert von 54–55 auf 91, im Performance-Modus von 59 auf 106–107. Ohne DLSS 5 lieferten dieselben Modi etwa 98–99 beziehungsweise 127–131. Im Ultra-Performance-Modus hob die zweite Karte das Ergebnis von 69–71 auf 157, bei ursprünglich 172 ohne das neuronale Netz.
In Cyberpunk 2077 bemerkte der Autor neben der Bildrate auch einen Rückgang der GPU-Temperatur um bis zu 21 Grad. Das Setup funktioniert bislang nur mit DirectX 12, zwei Karten der RTX-50-Serie und zwei Monitoren. Unterschiedliche Modelle der 50er-Serie wurden nicht getestet, RTX 40 und ältere werden nicht unterstützt.
Das ist ein Experiment, kein offizieller NVIDIA-Treiber. Es zeigt, dass sich die schwere neuronale Verarbeitung fast ohne Verlust von der Hauptkarte auslagern lässt, während diese weiter ihr eigenes Bild rendert.

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