Yasuda erklärt, warum die Optik von Elden Ring noch immer überzeugt
Capcom-Künstler Akira Yasuda, bekannt als Akiman, hat analysiert, warum Elden Ring auch neben neueren, technisch aufwendigeren Spielen noch überzeugend wirkt. Anlass war ein Vergleich mit Projekten wie Crimson Desert.
Seiner Ansicht nach liegt das Geheimnis nicht in maximaler Detailtiefe. FromSoftware halte eine Balance zwischen Glaubwürdigkeit und Gestaltung. Je detaillierter das Bild, desto weniger bleibt dem Betrachter selbst zu ergänzen. In Elden Ring variiere die Präzision bewusst von Szene zu Szene, und die Welt setzt sich im Kopf zusammen.
Gesondert nannte Yasuda die Luftperspektive. Entfernte Objekte verlieren Kontrast und feine Details, wodurch der Raum tiefer und größer wirkt. Eine solche Steuerung des Bildes sieht er als Zeichen echter Meisterschaft im visuellen Design, nicht als Kompromiss schwacher Hardware.
Das Spiel ist bereits einige Jahre alt, doch dieses Mittel könne es seiner Einschätzung nach immer noch mit Releases aufnehmen, die auf einen möglichst fotorealistischen Look setzen.

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