Polygon findet in den Dialogen Flüche, die nicht in die Epoche passen
Polygon hat nicht den Kampf von Crimson Desert unter die Lupe genommen, sondern die Sprache. Schon in den ersten fünf Minuten fällt eine Beleidigung, die die Autoren des Artikels auf das Ende des 19. Jahrhunderts datieren und nicht in das mittelalterliche Setting im Stil von The Witcher passen lassen. Verstärkende Ausdrücke wie ein gängiges englisches Schimpfwort hätten laut ihrer Analyse jahrhundertelang nur die eigentliche Handlung bezeichnet, nicht die Emotion. Auch „Bastard“ als Ausruf und „Missgeburt“ in abwertendem Sinn kämen erst später auf.
Derbe Bezeichnungen für Körperteile im mittelalterlichen Englisch hätten, so die Autoren, eher in derben Scherzen gelebt als als Tabu, wie es das Skript nutzt. Der einzige wirklich treffende Begriff, den sie mit Ironie erwähnen, sei ein Ausdruck für einen stinkenden Klumpen, der seit dem 13. Jahrhundert in genau diesem Sinn belegt ist.
Das Fazit des Autors: Wenn den Machern egal ist, was geschrieben steht, habe er keinen Grund, das Spiel zu schonen. Es ist eine Kritik am Text, nicht an der Bildrate.

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