Leak aus Stream: Kampf wird gelobt, Inventar und Story nicht
Der spanische Creator Revenant bezeichnete Crimson Desert laut der Zusammenfassung eines gelöschten Streams als ungeschliffenen Diamanten. Den Kampf vergleicht er mit Hack-and-Slay-Titeln wie Devil May Cry und Ninja Gaiden, nur eingebettet in eine offene Welt: Griffe hängen von der Position ab, Gegner lassen sich zusammen mit Bäumen wie eine Steinschleuder nutzen. Ein Soulslike sei es nicht, den Rhythmus habe er aber nach rund acht Stunden im Gefühl gehabt. Den Soundtrack stellt er neben The Witcher 3, den Maßstab neben Shadow of the Colossus, die Nächte neben Dragon's Dogma.
Der größte Kritikpunkt ist das Inventar. Questgegenstände bleiben auch nach Abschluss der Aufgabe in den Slots, eine Bodenlos-Kiste im Lager gibt es nicht, die Bank funktioniert wie ein Währungstausch. Leichen verschwinden, sobald der letzte Gegner eines Lagers besiegt ist – Beute muss also im Kampf aufgesammelt oder ein Gegner am Leben gelassen werden. Story und Dialoge seien besser als in Black Desert, aber nicht auf dem Niveau von Witcher 3 oder Kingdom Come: Deliverance.
Er verbrachte mehr als 50 Stunden im Spiel und verließ die Startregion nicht. Für die Presse prognostiziert er wegen der Einstiegshürde und des Inventars rund 80 bis 85 Punkte bei Metacritic, Spielern, denen der Kampf wichtig ist, dagegen ein Gefühl näher an 95. Als Release nennt der Text den 20. März 2026. Es handelt sich um den Eindruck eines einzelnen Streams, nicht um einen offiziellen Test des Studios.


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