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Physische Kopien brachten rund 35 % des Umsatzes von Marvel's Spider-Man 2

Der Bruttoumsatz von Marvel's Spider-Man 2 liegt bei rund 1,2 Milliarden US-Dollar, wovon etwa 35 % auf physische Kopien entfielen. Das schätzt Rhys Elliott von Alinea Analytics. Vor diesem Hintergrund wirkt Sonys Erklärung, der Verzicht auf Disks hänge vor allem mit dem Wachstum der digitalen Verkäufe zusammen, fragwürdig.

Auch bei anderen großen PlayStation-Exklusivtiteln ist der Disk-Anteil hoch, wenn man das Geld statt der Stückzahlen betrachtet. Ghost of Yotei erwirtschaftete rund 400 Millionen US-Dollar, davon 37,6 % durch physische Verkäufe. Astro Bot brachte 275 Millionen US-Dollar ein bei einem Disk-Anteil von 46,8 %. Bei Death Stranding 2 entfielen von 129 Millionen US-Dollar 41,8 % auf Disks.

In derselben Übersicht zu PS5-Schätzungen finden sich weitere Titel: Helldivers 2 — 235 Millionen US-Dollar und 8,3 % auf Disks, Stellar Blade — 185 Millionen US-Dollar und 43,3 %, Rise of the Ronin — 152 Millionen US-Dollar und 32,3 %. Es geht dabei um Umsatz, nicht um Stückzahlen. Alinea blickt bei solchen Berechnungen vor allem auf große Einzelspieler-Titel, bei denen physische Editionen häufiger gekauft werden.

Elliott zufolge liegt es nicht nur am Geschmack der Spieler. Bei einer Disk verdient Sony weniger: Ein Teil der Summe geht an den Handel, dazu kommen Produktion und Versand. Digitale Verkäufe sind profitabler, weil das Geld im eigenen Ökosystem bleibt. Ein vollständiger Umstieg auf Digital stärkt zudem die Marktkontrolle und macht den Weiterverkauf zwischen Spielern praktisch unmöglich.

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